Das 970-wuer Schlosshotel Würzburg
Das romantische 970-wuer
4-Sterne-Schlosshotel Würzburg liegt ca. 5 km von der Innenstadt von Würzburg im
Grünen, inmitten einer der bekanntesten Weinlagen in Franken, dem Würzburger Stein. Von
hier kann man die atemberaubende Aussicht auf die gesamte Barockstadt Würzburg und
das Maintal genießen.
Das 970-wuer
Schlosshotel Würzburg verfügt über 52 mit viel Liebe individuell eingerichtete
Hotelzimmer, teilweise mit Blick auf die Stadt Würzburg oder ins schöne Dürrbachtal.
Einige Zimmer haben Himmelbett, einige Balkon. Alle Zimmer sind mit Telefon, Radio, TV,
Minibar, Dusche oder Bad und WC ausgestattet. Auf Wunsch ist Kinderausstattung
erhältlich.
An weiteren Räumlichkeiten und Einrichtungen bietet das 970-wuer Schlosshotel Würzburg unter anderem
fünf Veranstaltungsräume in historischem Ambiente, zwei große Sonnenterrassen mit
Panoramablick, Hallenschwimmbad, Sauna und Liegewiese, eine ausgezeichnete, weithin
bekannte Küche für den verwöhnten Gaumen, Garagen und Parkplätze am Haus und nicht
zuletzt viele gute Geister, die den Hotelgast mit Kompetenz und Herz in dem seit 1937 im
Familienbesitz befindlichen Haus umsorgen möchten.
Das Schloss Schlossgeschichte
Während der Regierungszeit des Bischofs Iring von Reinstein (1254 bis
1266) entstand eine hohenlohische Burg auf dem Steinberg bei Würzburg in Unterfranken, in
lateinischen Urkunden als Castrum in Lapide (Steinburg) oder Novum Castrum (Neue Burg)
bezeichnet. Diese Burg wurde jedoch bereits 10 Jahre nach ihrer Entstehung durch einen
Bürgeraufstand zerstört.
| Sehenswertes und Ausflugsziele
Festung Marienberg in Würzburg / Franken
Das beherrschende Wahrzeichen von Würzburg in Unterfranken ist die
mächtige Festung Marienberg. An der Stelle einer keltischen Fliehburg entstand 706 eine
erste Marienkapelle. 1201 wurde mit dem Bau der Festung begonnen, die bis zum Bau der
Stadtresidenz im 18. Jahrhundert den Fürstbischöfen als Wohnsitz und Schutzschild gegen
die immer wieder nach Reichsfreiheit strebenden Bürgern diente. Im Lauf der Jahrhunderte
wurde die Anlage, vor allem während der Renaissance und des Barock, mehrfach umgebaut und
erweitert. Besonders hervorzuhebende Gebäudeteile sind der 30 Meter hohe Bergfried (13.
Jahrhundert) im innersten Burghof, die nebenstehende Marienkirche sowie das zierliche
Renaissance-Brunnenhaus über dem 102 Meter tiefen Brunnen. Vom Fürstengarten hat man
einen schönen Blick über die Stadt Würzburg. Im Inneren der Festung Marienberg sind
heute Teile des Staatsarchivs, ein kleineres Kongresszentrum, eine Gaststätte, das
Fürstenbaumuseum zur Stadtgeschichte sowie das Mainfränkische Museum untergebracht, das
neben einer Sammlung sakraler Kunst und Zeugnissen fränkischer Weinkultur einen
Überblick über das Werk des Holzschnitzers Tilman Riemenschneider zeigt.
Fürstbischöfliche Residenz in Würzburg / Franken
Mit dem Bau der fürstbischöflichen Residenz wurde 1719 begonnen.
Verantwortlicher Architekt war Balthasar Neumann im Auftrag des Bischofs Johann Philipp
Franz von Schönborn. Zur Stadtseite hin treten zwei breite Flügel vor. Der tief
eingeschnittene Ehrenhof zwischen den Flügeln führt auf die drei Portale des Mittelbaus
zu. Dieses mächtige Gebäude ist mit einem freitragenden Muldengewölbe überspannt,
dessen Fläche mit dem größten Deckenfresko der Welt bedeckt ist. Besonders sehenswerte
Räume im Innern sind vor allem der Weiße Saal mit schmuckvollen Stuckarbeiten, der
Kaisersaal mit Fresken zur Würzburger Geschichte, das prunkvolle Spiegelkabinett und die
Hofkirche. Heute dient die fürstbischöflische Residenz vor allem repräsentativen
Zwecken. Alljährlich findet hier zum Beispiel das Mozart-Fest statt. Im Nordflügel ist
das Staatsarchiv und im Südflügel das Martin-von-Wagner-Museum untergebracht. Hinter der
Residenz erstreckt sich der Hofgarten mit zahlreichen Steinplastiken von Johann Peter
Wagner.
Dom St. Kilian in Würzburg / Franken
Ab 1045, rund 300 Jahre, nachdem das Bistum Würzburg gegründet worden
war, wurde der Würzburger Dom erbaut. Die Bauarbeiten dauerten bis 1188 an. Der
Würzburger Dom gilt nach den Bischofskirchen in Mainz und Speyer als drittgrößter
romanischer Sakralbau in Deutschland. Von außen hat sich der Dom bis heute kaum
verändert. Im Innern aber sah er früher ganz anders aus. Heute kontrastieren das
romanische Mittelschiff mit dem Barockstuck des Chores und seiner erst in den 1980er
abgeschlossenen Ausschmückung. Sehenswerte Ausstattungsstücke sind unter anderem der
Altar, das Taufbecken, die reich gestaltete Domkanzel und die Grabdenkmäler der
Würzburger Bichöfe. Beachtung verdient auch die Schönbornkapelle.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Würzburg / Franken
Weitere Sehenswürdigkeiten in Würzburg sind das Neumünster beim
Dom, in dem sich die Grabstätte der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan befindet,
die Marienkapelle am Markt, das "Käppele", eine Wallfahrerkapelle auf dem
Nikolausberg, das Rathaus Grafeneckart, die Alte Universität, die Reste der
mittelalterlichen Stadtbefestigung und vieles mehr.
Rokokogarten in Veitshöchheim / Franken
Der Rokokogarten in Veitshöchheim (ca. 7 km nordwestlich
vom 970-wuer Schlosshotel Würzburg) war
einstmals im Besitz der Fürstbischöfe von Würzburg und gilt noch heute als einer der
schönsten in seiner Art in Europa. Seit 1619 nutzten die Fürstbischöfe den Garten als
Jagdgelände, bis unter Bischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755 bis 1779) die Anlage zu
einem Lust- und Ziergarten in seiner heutigen Form umgestaltet wurde. Während sonstwo im
19. Jahrhundert viele Parks zu englischen Gärten umgewandelt wurden, blieb der
Veitshöchheimer Rokokogarten unverändert. Noch heute zieht er viele Besucher in seinen
Bann und lädt zum gemütlichen Spaziergang ein.
Zwischen Alleen und heckenumsäumten Wegen eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf
Heckensäle, Lauben, Pavillons, Rondells und nicht zuletzt auf den Großen See mit der
Parnaßgruppe, einem Höhepunkt des Parks. Etwa 300 Skulpturen der Würzburger
Hofbildhauer Johann Wolfgang von der Auvera, Ferdinand Tietz und Johann Peter Wagner
zieren die Anlage.
Würzburger Weindorf
Am letzten Freitag im Mai beginnt das Würzburger Weindorf, das
größte Weinfest der Stadt. Hier fließt bester Wein aus Franken. Diese 10tägige
Veranstaltung findet vor der prachtvollen Kulisse berühmter Bauwerke von Würzburg statt
und zieht alljährlich zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an.
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Vielleicht in Anlehnung an diese alten Überlieferungen, aber vor allem
begeistert von der Lage und dem Blick auf Würzburg, ließ Peter Schneider 1897/98 in nur
knapp neunmonatiger Bauzeit an gleicher Stelle eine Burg mit Restaurationsbetrieb
errichten. Zu Pfingsten 1898 eröffnete er sein Restaurant und ahnte nicht, dass dieses
Kleinod 100 Jahre später ein weltbekanntes Schlosshotel sein würde.

Bereits im Herbst 1900 verkaufte Peter Schneider, desillusioniert wegen
vieler Probleme, die Burg an den wohlhabenden Weinhändler und Kommerzienrat J. W.
Meuschel. Dieser nutzte das Schloss, wie er die Anlage ab jetzt nannte, als
repräsentativen Ort für Verkauf und Ausschank seiner Eigenbauweine. Das Schloss wurde
schon bald zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Würzburger.

Eine Würdigung seines Hauses erlebte Kommerzienrat Meuschel, als am
19.Juli 1912 König Ludwig von Bayern dem Schloss einen Besuch abstattete und eigenhändig
eine Jungrebe pflanzte. Wie im Gästebuch des Hotels nachzulesen ist, kehrten hier von
Anfang an alle Honoratioren der Stadt ein, vor allem viele Dozenten, aber auch Studenten
der Universität Würzburg. Auch Professor Röntgen war Stammgast. Das Schloss wurde bald
zum Paukboden der Korporationen und viele blutige Partien sind in der damaligen Zeit
zwischen den Mauern der Burg ausgefochten worden. Anfang des 20.Jahrhunderts traf sich
hier auch jahrelang die Würzburger Künstlervereinigung "Roßperger" unter der
Leitung des Zillertaler Malers und Bildhauers Heinz Schiestl.
1937 wurde das gesamte Anwesen samt sechzehn Morgen Weinberge, Ödungen
und einigen Äckern zwangsversteigert. Die Bürgerspitalstiftung erwarb das Objekt für
136 000 Reichsmark, verkaufte es selbst jedoch noch im selben Jahr ohne Ländereien an
Hans Bezold. Den Umbaumaßnahmen unter den Auflagen der Stadt fiel unter anderem der
Turmaufsatz mit den Zinnen und dem gestreckten Finger des
"Luginsland-Türmchens" zum Opfer.
Schon am 14.August 1937 eröffnete Hans Bezold das Restaurant und
erfreute die Besucher mit einer neugebauten Freitanzfläche und einer gediegenen
Weinstube. Obwohl die baulichen Veränderungen viel diskutiert wurden, spiegelt sich in
der Zeitung "Würzburger Nachrichten" wohl die vorherschende Meinung:
"...Und dann die Innenräume! Helligkeit, Behaglichkeit und Vornehmheit bestimmen den
Charakter dieser schmucken Gaststätte. ... Der Raum strömt behagliche Wärme aus."
Das Schloss überstand den Zweiten Weltkrieg relativ gut und verwahrte
von 1950 bis 1957 den 1.UKW-Sender in Würzburg, hier strahlte der Bayerische Rundfunk
seine Radio-Sendungen aus. Unter Franz Bezold, seit 1951 neuer Besitzer, wurde das Schloss
zum Komfort- und Tagungshotel ausgebaut und um ein Appartement-Haus erweitert. Das Ziel,
das Schloss zu einem Anziehungspunkt für den Fremdenverkehr zu machen, ist Franz Bezold
gut gelungen. Die Wegfrage jedoch beschäftigte ihn so sehr, dass nur ein Veto der
Bundesbahn ihn daran hindern konnte, eine Seilschwebebahn zu bauen.
1953/54 erweiterte die Familie Bezold den rückwärtigen Teil des
Schlosses, das dadurch unter anderem das Turmzimmer erhielt. 1961 wurde dem Ostteil ein
zweites Stockwerk aufgesetzt und auch das Schwimmbad mit Liegewiese entstand. 1968/70
wurde die offene Halle am westlichen Ende des Anwesens in einen weiteren Schlossflügel
umgewandelt. 1977 erweiterten die Besitzer das Hotel um einen neuen Empfangsbereich mit
darüberliegendem Kaminzimmer und 1986 bauten sie das Schwimmbad zu einem Hallenbad mit
Panoramablick aus. Erst im Oktober 2000 wurde der Saunabereich zusätzlich aufwendig
renoviert und ausgebaut.
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970-wuer Schlosshotel Würzburg Main Franken
Bayern
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Restaurant Hotelrestaurant
Weinrestaurant
Kurzurlaub
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